Open Range Breakout Strategiebeschreibung


Die Idee hinter dem Open Range Breakout Trading ist, dass die ersten Minuten des Handelstages ein entscheidender Indikator für die Marktrichtung und die Preisbewegungen des restlichen Handelstages sind. Der Bereich zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Kurs im ersten Handelszeitraum wird als “Open Range” bezeichnet. Wenn der Kurs aus diesem Bereich ausbricht, wird dies als Signal für eine Trendumkehr oder eine Fortsetzung des Trends angesehen. Die bekanntesten Strategien sind die “London Breakout Strategie” und der “Kassa Dax Open-Breakout”


This Open Range Breakout Expert Advisor strategy – is preferably traded in the 1 minute chart. The open range, also known as the opening span, is fixed. It is speculated on a breakout after the official market opening from this range.

Anwendbar ist diese Strategie in zahlreichen Märkten wie Aktienindizes (DAX, EuroStoxx, Dow, S&P 500 etc.), Anleihen (Bund-Future etc.), Rohstoffen (WTI, Brent Oil etc.), Edelmetallen (Gold etc.), Forex und Aktien.

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Open Range Breakout Strategie Varianten


DAX Kassa Breakout Strategie

Der “Open Range Breakout” im Kontext des Kassa DAX bezieht sich auf eine Handelsstrategie, die auf dem deutschen Aktienindex DAX basiert und darauf abzielt, von den Preisschwankungen während der Eröffnung der Handelssitzung zu profitieren.

  1. Bestimmung der Handelszeit: Die Handelssitzung für den DAX beginnt um 9:00 Uhr (Mitteleuropäische Zeit) und dauert bis 17:30 Uhr. Die Handelsstrategie konzentriert sich auf die ersten Minuten oder Stunden nach der Eröffnung dieser Sitzung.Beim abstecken des Zeitrahmens der Open Range gibt es viele unterschiedliche Ansätze. Während beim DAX einige Trader das Hoch und Tief in der Zeit von 9:00 – 10:00 Uhr wählen, empfehlen andere z.B. 8:00 – 9:00 Uhr, 8:00 – 9:15 Uhr oder 9:00 – 9:45 Uhr zu verwenden. Ich bevorzuge die DAX-Range von 8:01 – 9:00 Uhr. Da um 8:00 Uhr noch mal große Sprünge auftreten können, habe ich mich entschlossen noch eine Minute zu warten.
  2. Identifikation der Eröffnungsspanne: Zu Beginn der Handelssitzung werden die Preisspanne (Hoch und Tief) der ersten Kerzen oder Minuten gemessen, oft als “Eröffnungsspanne” bezeichnet. Diese Spanne wird manchmal auch als “Opening Range” bezeichnet.
  3. Einstiegspunkt festlegen: Wenn der Preis über das Hoch der Eröffnungsspanne steigt, wird eine Long-Position (Kauf) eröffnet. Wenn der Preis unter das Tief der Eröffnungsspanne fällt, wird eine Short-Position (Verkauf) eröffnet.
  4. Stop-Loss und Take-Profit festlegen: Wie bei anderen Handelsstrategien werden Stop-Loss-Orders festgelegt, um das Risiko zu begrenzen, und Take-Profit-Orders, um Gewinne zu sichern. Diese können basierend auf technischen Analysen oder Risikomanagement-Prinzipien festgelegt werden.

Der Open Range Breakout ist eine weit verbreitete Strategie, die von vielen Händlern genutzt wird, um von den Volatilitätsbewegungen zu Beginn der Handelssitzung zu profitieren.


S&P500 und DowJones Breakout Strategie

Der “Open Range Breakout” im Kontext des S&P 500 und des Dow Jones Industrial Average (Dow Jones) bezieht sich auf eine Handelsstrategie, die auf den beiden großen US-amerikanischen Aktienindizes basiert. Ähnlich wie bei anderen Märkten zielt diese Strategie darauf ab, von den Preisschwankungen zu profitieren, die während der Eröffnung der Handelssitzung auftreten.

Die Anwendung des Open Range Breakout auf den S&P 500 und den Dow Jones würde ähnlich funktionieren wie in meiner vorherigen Erklärung zur Handelsstrategie im Kontext des Kassa DAX:

  1. Bestimmung der Handelszeit: Die Handelssitzung für den S&P 500 und den Dow Jones beginnt um 9:30 Uhr Eastern Time (ET) und dauert bis 16:00 Uhr ET. Die Handelsstrategie konzentriert sich auf die ersten Minuten oder Stunden nach der Eröffnung dieser Sitzung. Für den Dow oder S&P500 werden als Zeitrahmen für die Open-Range die ersten 45 Minuten nach Börseneröffnung empfohlen, das ist in der Regel die Zeit von 15:30 – 16:15 Uhr unserer Zeit. Aber auch hier hat jeder Trader seine eigene Strategie.
  2. Identifikation der Eröffnungsspanne: Zu Beginn der Handelssitzung werden die Preisspanne (Hoch und Tief) der ersten Kerzen oder Minuten gemessen, oft als “Eröffnungsspanne” bezeichnet. Diese Spanne wird manchmal auch als “Opening Range” bezeichnet.
  3. Einstiegspunkt festlegen: Ähnlich wie beim Kassa DAX wird eine Long-Position (Kauf) eröffnet, wenn der Preis über das Hoch der Eröffnungsspanne steigt, und eine Short-Position (Verkauf), wenn der Preis unter das Tief der Eröffnungsspanne fällt.
  4. Stop-Loss und Take-Profit festlegen: Wie bei anderen Handelsstrategien werden Stop-Loss-Orders festgelegt, um das Risiko zu begrenzen, und Take-Profit-Orders, um Gewinne zu sichern.

Lodon Breakout Strategie

Die “London Breakout Strategie” ist eine beliebte Handelsstrategie im Devisenmarkt (Forex), die auf der Ausnutzung der Volatilität während der Eröffnung der Londoner Handelssitzung basiert. Diese Strategie zielt darauf ab, von den großen Preisschwankungen zu profitieren, die oft auftreten, wenn der Londoner Markt geöffnet wird.

  1. Bestimmung der Handelszeit: Die Londoner Handelssitzung beginnt um 8 Uhr GMT und dauert bis etwa 17 Uhr GMT. Die Handelsstrategie konzentriert sich auf die ersten 1-3 Stunden dieser Sitzung, wenn die Marktbeteiligung und die Volatilität normalerweise steigen.
  2. Identifikation des Breakout-Bereichs: Zu Beginn der Londoner Sitzung werden die Hochs und Tiefs der vorherigen Handelssitzung (oft die asiatische Sitzung) festgestellt. Einige Händler verwenden auch eine vordefinierte Anzahl von Kerzen (zum Beispiel die ersten vier Kerzen der Londoner Sitzung), um den Breakout-Bereich zu bestimmen. Der Bereich zwischen dem höchsten Hoch und dem niedrigsten Tief wird als der “Breakout-Bereich” betrachtet.
  3. Einstiegspunkt festlegen: Wenn der Preis den definierten Breakout-Bereich nach oben durchbricht, wird eine Long-Position (Kauf) eröffnet. Wenn der Preis den Breakout-Bereich nach unten durchbricht, wird eine Short-Position (Verkauf) eröffnet. Einige Händler verwenden Stop-Orders, um automatisch in den Handel einzusteigen, sobald der Breakout auftritt.
  4. Stop-Loss und Take-Profit festlegen: Um das Risiko zu begrenzen, legen Händler normalerweise Stop-Loss-Orders fest, die unterhalb des Breakout-Bereichs für Long-Positionen und oberhalb des Breakout-Bereichs für Short-Positionen liegen. Take-Profit-Orders werden festgelegt, um Gewinne zu sichern, oft bei einem bestimmten Kursziel oder basierend auf technischen Indikatoren.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Anwendung dieser Strategie auf verschiedene Märkte und Indizes, von den individuellen Marktbedingungen und der Volatilität abhängen tut.


Statistik / Backtest “DAX Kassa Open Breakout” von 2019 & 2020 – Den aktuellen Backtest findest Du hier




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